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Indien-Pakistan Konflikt sorgt für zahlreiche Verspätungen und Flugausfälle

Seit der Unabhängigkeit Pakistans vom indischen Staat im Jahr 1947 streiten beide Parteien über den Grenzverlauf in der Region Kaschmir.

Durch den Anschlag am 14. Februar 2019 bei den 40 indische Sicherheitsleute in der umstrittenen Region Kaschmir durch die pakistanische Terror-Organisation Jaish-e-Mohammed getötet worden, ist der Konflikt zwischen beiden Staaten erneut avanciert. Da dieser zwischen beiden Ländern gegenwärtig so angespannt ist, weist die Durchquerung des pakistanischen Luftraumes mit einem Passagierflugzeug ein zu hohes Gefahrenrisiko auf.

Aufgrund dessen hat die Fluggesellschaft “Thai Airways” über 30 Flüge Richtung Europa gestrichen. Drei andere Flugzeuge der asiatischen Airline waren bereits in der Luft und mussten aufgrund des Konflikts und der damit einhergehenden Gefahr umkehren und wieder zum Abflughafen zurückfliegen. Aktuell sitzen über 5.000 Fluggäste am Flughafen in Bangkok fest und hoffen, dass sie so schnell wie möglich einen Flieger zurück nach Hause bekommen. Erst am Donnerstagabend des 28. Februar 2019 können die Fluggesellschaften ihren Flugbetrieb wiederaufnehmen, da China dann erst seinen Luftraum öffnet, damit die Flüge um das Krisengebiet Pakistan herumfliegen können.

“Singapore Airline” musste bisher nur einen Flug von Singapore nach Frankfurt am Main streichen.

Auch die indische Fluggesellschaft “Air India” leitet seine Flüge vom Subkontinent in Richtung Europa und USA über Dubai und die Vereinigten Arabischen Emirate um, damit die Flüge nicht ausfallen müssen. Jedoch kommt es nach Aussage der „Air India“ auch durch die Umleitung der Flüge zu enormen Verspätungen.

Wichtig zu wissen: Leider gilt “politische Instabilität / Terrorgefahr” als außergewöhnlicher Umstand, so dass Art. 5 Abs. 3 der europäischen Fluggastrechte-Verordnung (VO) Nr. 261/2004 in diesen Fällen vorsieht, dass die ausführende Fluggesellschaft von ihrer Verpflichtung zur Zahlung einer Entschädigung nach Art. 7 Abs. 1 der europäischen Fluggastrechte-Verordnung (VO) Nr. 261/2004 frei wird.

Quellen: Handelsblatt, Spiegel-Online & Welt.