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Flughafen München

Ihr Flug vom Flughafen München hatte Verspätung oder ist ganz ausgefallen?

ICAO-Code: EDDM
IATA-Code: MUC

Der Flughafen München wurde im Jahr 1992 erstmalig in Betrieb genommen. Er erstreckt sich auf eine Fläche von ca. 1618 ha, besitzt 2 Terminals und wird von der Flughafen München GmbH betrieben. Die Flughafen München GmbH beschäftigt rund 34.720 Mitarbeiter. Im Jahr 2017 wurden ca. 45.577.241 Passagiere abgefertigt sowie 408.718 Flugbewegungen gemessen.

Der Flughafen liegt circa 28,5 km nordöstlich von München im Erdinger Moos in unmittelbarer Nähe der Stadt Freising.

Der Flughafen München gehört mit zu den größten Luftfahrtdrehkreuzen in Europa, gemessen an der Zahl des Passagieraufkommens liegt er im deutschen Vergleich auf den 2. Platz, direkt hinter den Flughafen Frankfurt am Main und im europäischen Vergleich belegt er den Rang 9. Der Flughafen München wird von etwa 100 Fluggesellschaften angeflogen, die diesen mit 266 Flugzielen in 70 unterschiedlichen Ländern verbindet.

Wann ist mein Anspruch auf Entschädigung ausgeschlossen?

Der Anspruch auf Entschädigung ist ausgeschlossen, wenn ein außergewöhnlicher Umstand vorliegt. Dann hat die Fluggesellschaft den Flugvorfall nicht zu verantworten. Wann genau ein außergewöhnlicher Umstand vorliegt, wird teilweise von der EU-Fluggastverordnung 261/2004 selbst, wie auch von der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofes definiert. Als außergewöhnliche Umstände gelten:

  • Streiks
  • Naturkatastrophen (z.B. Vulkanausbruch)
  • Terrorgefahr / politische Instabilität
  • Unwetter
  • Stromausfall am Flughafen
  • Notlandungen (aus medizinischen Gründen)

Welche Ansprüche stehen mir noch zu?

Befinden Sie sich am Flughafen und warten bereits seit über 2 Stunden Verspätung auf Ihren Flug, so haben Sie unter anderem einen Anspruch auf Versorgungs- und Betreuungsleistungen. Die Versorgungs- und Betreuungsleistungen umfassen Erfrischungsgetränke und Snacks. Diese Leistungen seitens der ausführenden Fluggesellschaft stehen Ihnen unabhängig davon zu, ob außergewöhnliche Umstände wie zum Beispiel Streiks, Unwetter, Stromausfall usw. vorliegen. Weiterhin haben Sie als Fluggast natürlich auch ein Anrecht darauf – falls der Ersatzflug am folgenden Tag stattfindet – die Nacht über in einem Hotel zu verbringen.

Unser Tipp an Sie: Lassen Sie sich von der ausführenden Fluggesellschaft eine schriftliche Bestätigung geben, in der der Grund für den Flugvorfall angegeben wird. Dies ist zumeist ein maschinell vorgefertigtes Formular, welches die Mitarbeiter der Fluggesellschaften nur noch zu unterschreiben sowie die jeweilige Begründung einzutragen haben.
Bitte bewahren Sie einfach alle Belege auf, denn wir haben die Möglichkeit, auch Ihren weiterführenden Schadensersatzanspruch nach Art. 12 Abs. 1 der EU-Verordnung 261/2004 zusammen mit Ihrem Ausgleichsanspruch geltend zu machen.