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Flugverspätung Entschädigung: das sollten Sie wissen

Ihre Rechte auf Entschädigung bei Flugverspätungen

  • Eine Verspätung Ihres Fluges von mehr als 3 Stunden
  • Höhe der Flugverspätungs- Entschädigung kann zwischen 250 und 600 Euro liegen
  • Ab 2 Stunden Verspätung haben Sie Anspruch auf Betreuungsleistungen
  • Bei außergewöhnlichem Umstand keine Entschädigung
  • Flug war in den letzen 3 Jahren

Was sie tun können & Entschädigungsrechner

Lange Zeit haben Fluggesellschaften versucht, ihren Passagieren bei einer Flugverspätung die Entschädigungszahlung zu verweigern. Im Februar 2004 kam die Wende: Der Europäische Gerichtshof EuGH bestärkt und konkretisiert die Verordnung​, sodass Passagiere unter bestimmten Bedingungen eine Ausgleichszahlung für die entstandenen Umstände erhalten müssen. Die sogenannte Fluggastrechteverordnung 261/2004 sichert Ihnen eine finanzielle Entschädigung bei Flugverspätungen von über drei Stunden zu. Auch in späteren Urteilen im Jahr 2009 und nochmals im Jahr 2012 hat der EuGH ganz klar entschieden, dass es Ihr Recht ist, finanziell entschädigt zu werden.

Ermitteln Sie mit unserem Flugverspätung Entschädigungsrechner Ihre Ansprüche und bekommen Sie mit unserer Hilfe ein Teil Ihres Geldes zurück!

Denn wer möchte sich schon selbst mit der Airline herumärgern? Kostenlos überprüfen wir Ihre Entschädigungsforderung- erst im Falle einer Auszahlung behalten wir uns eine Provision von 22% zzgl. Mehrwertsteuer des Auszahlungsbetrages ein.

Erfahren Sie mehr in unserem Erklärvideo über Flugverspätung

TrustFly reicht bereits eine Buchungsbestätigung oder den Boardingpass in Form von einem Bild, Screenshot oder PDF. Sie können uns allerdings auch gerne weitere „Beweise“ wie Fotos, Tickets, Rechnungen etc. zukommen lassen, um den Vorgang zu beschleunigen. Bestehen Sie zusätzlich auf die Versorgungsleistungen (Erfrischungsgetränke, Snacks, Telefonate, bei längerer Verspätung eine Hotelübernachtung mit Transfer) vor Ort! Kommt die Airline nicht mit den Ihnen zustehenden Betreuungsleistungen nach, heben Sie Ihre Rechnungen für die Umkosten auf. Denn neben Anspruch auf Entschädigung wegen einer Flugverspätung, kann Ihnen zusätzlich Schadensersatz für Mehrkosten zustehen. Auch ein Austauschen von Kontaktdaten mit anderen Betroffenen kann weiterhelfen. Prüfen Sie mit unserem kostenlosen Anspruchsrechner unverbindlich Ihren Entschädigungsanspruch.

Bei welcher Art von Flugverspätung gibt es eine Entschädigung?

Ab einer Flugverspätung von mehr als drei Stunden an Ihrem Ankunftsziel, können Sie von der Fluggesellschaft Geld fordern, sofern der Flug in einem europäischen Land gestartet ist. Das Gleiche gilt, wenn Sie in einem EU-Mitgliedstaat gelandet sind und die Airline ihren Sitz in Europa hat. Als Ankunftszeit gilt der Moment an dem das Flugzeug seinen Zielflughafen erreicht und mindestens eine der Flugzeugtüren sich öffnet und somit die Passagiere die Möglichkeit haben das Flugzeug zu verlassen. Der Umfang Ihrer Ausgleichszahlung richtet sich nach der Verspätung und der Länge Ihrer Flugstrecke.

  • Bei Kurzstrecken (zb. Frankfurt-London) bis 1.500 Kilometern bis zu 250 Euro.
  • Bei EU-Mittelstrecken von mehr als 1.500- 3.500 Kilometern (zb. Frankfurt-Lissabon) können Sie bis zu 400 Euro Flugverspätung Entschädigung erwarten
  • Bei Langstrecken über 3.500 Kilometern mit Start oder Ziel außerhalb der EU (zb. Frankfurt- New York) sind es bis zu 600 Euro Entschädigungsanspruch.

Bei Verspätungen von höchstens 4 Stunden bei einer Flugstrecke von mehr als 3.500 km, kann die Airline jedoch 50% der Entschädigung einbehalten, der Europäische Gerichtshof legte dieses Urteil mit der sogenannten „Sturgeon- Entscheidung“ fest.

Übersicht der Flugentschädigung nach Strecke
Bei einer Flugverspätung ist die Entschädigung abhängig von der zurückgelegten Strecke

Voraussetzungen für Flugverspätung Entschädigung nach der EU-Verordnung 261/2004?

Zu Beginn, denken Sie daran, dass Ihnen ab 2 Stunden Verspätung eine sogenannte Betreuungsleistung nach der EU-Fluggastverordnung 261/2004 zusteht. Unabhängig davon, ob ein außergewöhnlicher Umstand vorliegt oder nicht, können Sie auf diese Betreuungsleistungen bestehen.

  • Bei einer Flugverspätungszeit von länger als 3 Stunden, steht jedem betroffenen Passagier eine Entschädigung zu
  • Dabei kann die Höhe der Flugverspätungs- Entschädigung zwischen 250 und 600 Euro liegen
  • Ab 2 Stunden Verspätung haben Sie Anspruch auf Betreuungsleistungen
  • Liegt jedoch ein außergewöhnlicher Umstand vor, muss die Fluglinie keine Entschädigung zahlen, die Airline hat die Flugverspätung nicht zur verantworten .
  • Der Flug muss in den letzen 3 Jahren stattgefunden haben und ist demnach noch nicht verjährt.
  • Sie waren rechtzeitig am Check-in Schalter.
  • Anspruch auf Entschädigung haben Sie auch bei Flugausfall oder wenn Sie den Anschlussflug verpassen.
  • Die Rechte bei Flugverspätung definiert die EU-Fluggastrechteverordnung 261/2004
  • Der Flug ist innerhalb der Europäischen Union gestartet oder 
  • der Flug ist in der EU gelandet und die Fluggesellschaft ist eine europäische Airline bzw. hat ihren Hauptsitz in der EU (z.B. Lufthansa oder Condor).  

Entschädigungsanspruch für Kleinkinder und Babys bei einer Flugverspätung?

Für Familien mit kleinen Kindern sind Flugreisen schon von Anfang an anstrengender. Kommt zusätzlich dann noch eine verlängerte Wartezeit am Flughafen wegen einer Flugverspätung hinzu, bedeutet das zusätzlichen Stress. Vor allem jungen Passagieren kann die lange Wartezeit auf das Gemüt schlagen und das überträgt sich schlussendlich auch auf die erwachsenen Begleiter. Wenn sich ein Flug verspätet, haben Flugreisende Anspruch auf bis zu 600 Euro Entschädigung für die Flugverspätung. Diese Regelung gilt nicht nur für Erwachsene, sondern auch für Kleinkinder, zumindest solange einige Voraussetzungen erfüllt sind.

Damit auch mitreisende Kinder eine Entschädigung bekommen, muss für das Ticket bezahlt worden sein und es muss eine Buchungsbestätigung vorliegen. Die Höhe der Entschädigung richtet sich dabei nicht nach den Ticketkosten. Wurde für das Kind weniger gezahlt, als für einen regulären Sitzplatz, hat es dennoch den selben Anspruch auf Entschädigung. Als Faustregel gilt, sobald das Kind einen eigenen Sitzplatz hatte, hat es Anspruch auf Entschädigung. Wurde für das Kind allerdings von Beginn an kein Ticket gebucht und es fliegt quasi „kostenlos“ mit, muss die Fluglinie keine Ausgleichszahlung leisten.

Fluglinien verweigern häufig die Auszahlung von Entschädigungsansprüchen bei Kleinkindern und behaupten, dass diese gar keinen Anspruch hätten. Das ist meistens nicht richtig und muss im Einzelfall geprüft werden. 

Was zählt zu den Betreuungsleistungen?

Die Fluggesellschaft muss im Falle einer Verspätung den Fluggästen Mahlzeiten und Erfrischungen unentgeltlich und in angemessenem Verhältnis zur Wartezeit anbieten, auch wenn die Verspätung auf außergewöhnlichen Umständen beruht. Müssen die Reisenden zum Beispiel den halben Tag warten, ist eine warme Mahlzeit angemessen.

Die Fluggesellschaft sorgt vermutlich am Flughafen selbst für die Verpflegung oder gibt Gutscheine aus. Wird dies nicht angeboten, können Sie sich etwas zu essen und zu trinken kaufen und die Rechnung später bei der Airline einreichen.

Außerdem muss die Fluggesellschaft Ihnen zwei Telefonate oder den Versand von zwei Faxen oder E-Mails ermöglichen. Ist der Abflug erst am nächsten Tag, haben Sie zudem Anspruch auf eine Nacht im Hotel inklusive Hin- und Rückfahrt.

Wenn die Fluggesellschaft Übernachtung und Transfer direkt organisiert, haben Sie keine freie Wahl. Bevor Sie auf eigene Faust etwas buchen, fragen Sie bei den Mitarbeitern der Airline nach, welche Kosten erstattet werden. Lassen Sie sich eine eventuelle Bestätigung für die Übernahme der Kosten direkt schriftlich geben.

Wann muss die Fluglinie keine Entschädigung für Flugverspätung zahlen?

Die Fluggesellschaft hat immer nur dann die Verspätung zu verantworten, wenn kein außergewöhnlicher Umstand vorliegt.

  1. Bei dem Flug handelt es sich um keinen EU-Flug
    Da die Rechte von Flugpassagieren in der EU Fluggastrechteverordnung 261/2004 geregelt werden und es sich hier um eine Verordnung der EU handelt, ist diese nur anwendbar, wenn die Fluglinie ihren Sitz in der EU hat oder das Abflugsland ein EU-Mitgliedsstaat ist.
  2. Wenn die Verspätung unter drei Stunden liegt
    Es besteht kein Anspruch auf Entschädigung, wenn die Verspätung weniger als drei Stunden beträgt. Ausschlaggebend für den Zeitpunkt der Verspätung ist eine mehr als drei Stunden spätere Landung am Zielflughafen, als ursprünglich geplant. Beim Öffnen der Flugzeugtüre gilt das Flugzeug als gelandet. Jedoch haben Sie ab zwei Stunden Flugverspätung Anspruch auf Betreuungsleistungen.
  3. Sie haben die Verspätung selbst zu verantworten
    Natürlich kann es auch vorkommen, dass der Fluggast selbst die Schuld an seiner Flugverspätung trägt. Dementsprechend muss die Fluglinie natürlich keine Entschädigung zahlen. Erscheint der Passagier zu spät am Gate oder hat gesundheitliche Einschränkungen, welche das pünktliche Erscheinen verhindern (z.B. Krankheit, aggressives Verhalten, Alkoholisierung), kann die Fluggesellschaft die Beförderung verweigern. Auch fehlende oder ungenügende Reiseunterlagen, wie ein Visum, können zu einer berechtigten Verweigerung der Beförderung führen.
  4. Ihr Anspruch nach der Fluggastrechteverordnung ist bereits verjährt
    Ihr Anspruch auf eine Flugverspätung Entschädigung aus der Fluggastrechteverordnung muss innerhalb von drei Jahren ab dem verspäteten Flug geltend gemacht werden, danach verfällt Ihr Anspruch auf eine Entschädigungszahlung.
  5. Außergewöhnliche Umstände liegen vor:
    Die Fluggesellschaft muss keine Entschädigung für Flugverspätung zahlen, wenn sie nachweisen kann, dass ein außergewöhnlicher Umstand vorliegt.
    Die Fluggesellschaft muss zusätzlich nachweisen, dass die Flugverspätung sich nicht hätte vermeiden lassen können. In den meisten Fällen handelt es sich bei außergewöhnlichen Umständen um Ereignisse, die die Fluggesellschaft selbst nicht aktiv verhindern oder beeinflussen kann.

Aus diesem Grund berufen sich Fluggesellschaften oft auf außergewöhnliche Umstände, obwohl diese gar nicht vorliegen, mit dem Vorhaben sich Ihrer Flugverspätung Entschädigungspflicht zu entziehen und nutzen somit die Unwissenheit der Passagiere aus.

Welche Umstände gelten als außergewöhnlich?

  1. Notlandungen, zählen zu außergewöhnlichen Umständen, sofern diese aus medizinischen Gründen bedingt sind.
  2. Naturkatastrophen und Unwetter, extrem schlechtes Wetter ist grundsätzlich ein außergewöhnlicher Umstand. Für den Fall von kalten Wintereinbrüchen, sollte die Airline aber angemessen vorbereitet sein. Fehlte in diesem Sinn also beispielsweise Enteisungsmittel, muss die Fluggesellschaft die Verantwortung tragen (OLG Brandenburg, Urteil vom 19. November 2013, Az. 2 U 3/13 Hs). Natürlich ist es einfach für die Fluggesellschaften zu behaupten, es sei schlechtes Wetter gewesen, mit der Hoffnung die Flugverspätung Entschädigung zu umgehen.
  3. Sicherheitsrisiken und Terrorgefahr, politische Instabilität und unvermeidbare Sicherheitsrisiken in Ihrer Zieldestination zählen auch als außergewöhnliche Umstände.
  4. Vogelschlag, kommt es zu einer Verspätung durch einen Zusammenstoß mit Vögeln, liegt ebenfalls ein außergewöhnlicher Umstand vor. So hat es der Bundesgerichtshof bereits in einem Urteil aus dem Jahr 2013 bewertet (Urteil vom 24. September 2013, Az. X ZR 160/12; LG Darmstadt, Urteil vom 21. Oktober 2015, Az. 7 S 176/14). Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat am 4. Mai 2017 ebenfalls so entschieden. Allerdings mit dem Verweis, dass die Fluggesellschaft auch nach einem Vogelschlag verpflichtet ist, eine Verspätung zu verhindern (Rs. C-315/15). Dementsprechend müssen Inspektionen und Reparaturen zeitnah erfolgen. 
  5. Streik, streiken Piloten oder Fluglotsen liegt ein außergewöhnlicher Umstand vor, so dass die Fluggesellschaft sich einer Entschädigungszahlung entziehen kann. Dabei muss laut der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs beachtet werden, dass nicht jeder Streik die Entschädigungspflicht entfallen lässt (Urteil vom 17. April 2018, Az. C-195/17 u.a.). So muss der Einzelfall betrachtet werden, ob der Streik dem normalen Geschäftsbetrieb zuzuordnen ist oder ob der Streik für die Fluggesellschaft kontrollierbar gewesen wäre.
  6. Technische Schwierigkeiten, im Falle eines Stromausfalls am Flughafen-Terminal, muss die Fluggesellschaft ebenfalls keine Entschädigung für die Flugverspätung zahlen. Die Airline hat diesen Umstand nicht zu vertreten (BGH, Urteile vom 15. Januar 2019, Az. X ZR 15/18 und X ZR 85/18).

Falls Sie sich nicht sicher sind oder die genauen Hintergründe der Verspätung nicht bekannt sind beraten wir Sie gerne kostenlos. Im besten Fall gewinnen wir für sie eine Entschädigungszahlung, ansonsten haben Sie nichts zur verlieren! Denn im Zweifel muss immer die Fluggesellschaft nachweisen, dass sie die Umstände tatsächlich nicht zu verantworten hat. 

Gibt es eine Entschädigung bei Pauschalreisen?

Die EU-Verordnung 261/2004 sieht auch eine Entschädigung bei Pauschalreisen vor. Die Verordnung (EG) Nr. 261/2004 bietet Passagieren vor allem auch Schutz bei Reisepaketen, Pauschalreisen und anderen Urlaubsreisen. Anwendung findet die Verordnung auf alle innerhalb der EU-Mitgliedstaaten erworbenen Pauschalreisen, unabhängig davon ob das Reiseziel außerhalb der Europäischen Union lag. Aus Ihren Reiseunterlagen sollten deshalb Flugziel und Buchungsdaten klar entnommen werden können. Vor der Reise sollte der Reiseveranstalter Sie über die Zeiten und Orte eventueller Zwischenstopps und Anschlussflüge informieren.

Liegt ein Anspruch für die Erstattung der Ticketkosten vor, sollte der Reiseveranstalter diese für Sie einfordern. Laut Gerichtsurteil führen geänderte Reisezeiten zu einer Abweichung von der vertraglichen Leistung. Werden Sie als Reisender weniger als 14 Tage vor der ursprünglich geplanten Abflugzeit über die Flugzeitenänderung informiert, ist dies mit einer Flugannullierung gleichzusetzen und berechtigt grundsätzlich zu einer Entschädigungszahlung von bis zu 600 Euro.

Was kann ich tun, wenn mein Flug vorverlegt wurde?

Es kommt immer wieder vor, dass der Flieger sogar deutlich früher abhebt als geplant. Auch eine Vorverlegung des Fluges kann Ihre Reiseplanung durcheinander bringen und zu Unannehmlichkeiten führen.  Der BGH hat daher entschieden, dass auch bei einer Vorverlegung dem Passagier eine Entschädigung bis zu 600 Euro zusteht. Jedoch wird die Vorverlegung wie eine Annullierung des Fluges behandelt.

Nicht nur bei Flugverspätung haben Sie als Fluggast einen Anspruch auf eine Entschädigung. Nach der EU-Verordnung 261/2004 steht Ihnen demnach eine Ausgleichszahlung zu, wenn die Flugzeit um mehrere Stunden von dem eigentlich gebuchten Flug abweicht. Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes handelt es sich bei einer Flug Vorverlegung von mehreren Stunden ebenfalls um eine Abweichung des ursprünglichen Flugplanes.

Entschädigung bei einer Flugumleitung?

Es ist nicht ungewöhnlich, dass Fluggesellschaften ihren Flugplan nicht immer einhalten können oder der Flug überbucht ist. Daher ist die Airline gezwungen Fluggäste auf andere Flüge umzubuchen, das kann eine Änderung der Flugzeiten mit sich bringen. 

Hat die ausführende Fluggesellschaft Sie als Fluggast ungefragt umgebucht, gilt dies genauso als Nichtbeförderung wie bei einer Überbuchung. Ebenso gilt die Umlegung zu einem anderen Startflughafen bereits nach der EU-Verordnung 261/2004 als Nichtbeförderung, sodass Ihnen auch hier ein Anspruch auf Entschädigung zustehen kann.

Sie haben dann keinen Anspruch auf eine Entschädigung, wenn Sie von der ausführenden Fluggesellschaft mindestens 14 Tage vor Abflug über die Flugzeitänderung informiert wurden. Deshalb ist für einen Anspruch auf Entschädigung immer entscheidend zu welchem Zeitpunkt sie über die bevorstehende Änderung informiert wurden. Ein Ersatzflug der 7 bis 14 Tage vor dem Abflug umgebucht wurde, darf nicht zwei Stunden früher bzw. vier Stunden später am Endziel landen als der ursprünglich geplante Flug. Wurden Sie über die Änderung der Flugzeiten weniger als sieben Tage vorher informiert, so darf Ihr alternativer Flug nicht über eine Stunde früher bzw. zwei Stunden später als der ursprüngliche Flug gelandet sein.

Entschädigungsanspruch im Rahmen einer Dienstreise?

Im Falle das die Voraussetzungen für eine Entschädigung nach der Europäischen Fluggastrechteverordnung 261/2004 erfüllt sind, hat die Fluggesellschaft die Entschädigung in Höhe von 250,- €, 400,- € oder 600,- € an den Arbeitnehmer zu zahlen. Nach der Fluggastrechteverordnung hat der „Fluggast“, also die tatsächlich zu befördernde Person rechtliche Ansprüche, auch wenn der Arbeitnehmer die Reise nicht selber gebucht und bezahlt hat. In diesem Fall würde dem Arbeitnehmer im Rahmen einer Dienstreise bei Flugverspätungen oder Flugausfällen die Entschädigung nach der Europäischen Fluggastverordnung 261/2004 zustehen.

Arbeitgeber die den Flug für den Arbeitnehmer gebucht haben, können selbst einen Schadensersatzanspruch gegen die Fluggesellschaft nach dem Montrealer Abkommen (bei internationalen Flügen) bzw. § 280. 281 BGB (bei Flügen innerhalb Deutschlands) einreichen. Muss der Arbeitgeber wegen einer Flugverspätung an den Arbeitnehmer Überstundenvergütung zahlen oder entgehen ihm wegen verpassten Meetings Umsätze, kann Schadensersatzansprüche geltend machen. Das Montrealer Übereinkommen und das BGB sehen dabei aber keine pauschale Entschädigung wie in der Fluggastrechteverordnung vor. Vielmehr muss der Arbeitgeber konkret nachweisen, in welchem Umfang und in welcher Höhe ihm durch die Flugverspätung oder Flugausfall ein Schaden entstanden ist. 

Manche Arbeitgeber lassen sich bei Geschäftsreisen die Entschädigungsansprüche Ihrer Mitarbeiter abtreten und vereinbaren mit Ihnen vertraglich, dass sie den Ausgleichsanspruch nicht ohne dessen Wissen geltend machen dürfen.

Unser TrustFly-Team berät Sie zu diesem Thema gerne, wir sind immer auf dem aktuellsten Stand der Rechtsprechung! 

Was passiert im Falle einer Nichtbeförderung?

Eine Nichtbeförderung von Fluggästen durch Flugüberbuchungen ist nichts Untypisches, sondern ein gängiges Geschäftsmodell der Fluggesellschaften. Eine Mehrzahl von Fluggästen tritt den gebuchten Flug erst gar nicht an, sodass die Fluggesellschaften sicherstellen wollen, dass sie trotzdem mit vollen Maschinen fliegen.

Wenn Ihnen die ausführende Fluggesellschaft das Boarding verweigert hat, weil das Flugzeug bereits aufgrund von Überbuchung voll ist, kann Ihnen unter bestimmten Voraussetzungen ein Anspruch auf Entschädigung nach der EU-Verordnung 261/2004 zustehen.

Wie kann ich meine Ansprüche erfolgreich durchsetzen?

Vorab ist es wichtig, dass Sie sich die Flugumleitung von der ausführenden Fluggesellschaft schriftlich bestätigen lassen. Auf der Bestätigung sollte sich das aktuelle Datum, Flugnummer, Ort, Uhrzeit, der Grund für die Verspätung sowie die Unterschrift eines Mitarbeiters der Airline befinden. In der Praxis erhalten Sie ein maschinell geschriebenes Schriftstück, in denen die Mitarbeiter der Fluggesellschaft alle relevanten Punkte handschriftlich ergänzen.

Falls Sie keine schriftliche Bestätigung der ausführenden Airline erhalten, so können Sie auch gerne Fotos von der Anzeigetafel mit Ihrem Smartphone machen.

Was passiert wenn ich meinen Anschlussflug verpasse?

Haben Sie Ihren Anschlussflug zum Beispiel durch einen Flugausfall oder eine Flugverspätung verpasst, dann kann Ihnen unter bestimmten Voraussetzungen eine Entschädigung nach der EU-Verordnung 261/2004 zustehen. Ihre Ansprüche können Sie ganz einfach noch drei Jahre rückwirkend geltend machen. Ihre Rechte sind davon unberührt, ob der Flug im Rahmen einer Pauschalreise gebucht wurde oder Sie dienstlich gereist sind. Entscheidend ist bei der Prüfung Ihres Anspruchs immer die Frage, ob der Zubringer- und Anschlussflug zusammen gebucht wurden oder einzeln. Es muss deutlich werden, dass ein einheitlicher Flug besteht und eine Teilstrecke durch den verspäteten oder annullierten Zubringerflug nicht angetreten werden konnte.

Nach der EU-Verordnung 261/2004 können Sie einen Anspruch auf Entschädigung haben, wenn Ihr Ersatzflug für den Anschlussflug mehr als drei Stunden später als der eigentlich geplante Flug das Ankunftsziel erreicht.

Auch kann Ihnen ein Ausgleichsanspruch zustehen, wenn Sie Ihren Anschlussflug aufgrund der Tatsache verpasst haben, dass die Umsteigezeiten zu knapp bemessen worden sind.

Wenn die Airline keine Entschädigung zahlen möchte?

Fluggesellschaften probieren immer wieder Ausgleichszahlungen an Passagiere zu umgehen. Kunden berichten, dass sie von der Fluggesellschaft ignoriert oder sogar abgelehnt werden. Oft werden sie verunsichert und von dem Gedanken Einspruch zu leisten abgebracht. So hat die Airline ihr Ziel erreicht und Sie verzichten auf eine Entschädigungssumme von bis zu 600 Euro. Um die Fluglinie zur Ausbezahlung Ihrer Entschädigung zu bewegen, ziehen wir notfalls vor Gericht, wobei kein Kostenrisiko und kein Aufwand bei Ihnen liegt.

Flugverspätung Entschädigung beantragen- alle ToDo’s

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Wir sind ein eingetragenes Unternehmen für Rechtsdienstleistungen und besitzen eine entsprechende Lizenz, welche den Erstattungsprozess beschleunigt.

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Wir machen auch alle Schadensersatzkosten wie z.B. Hotelübernachtungen, Taxifahrten und Nachzahlungen für Parkgebühren für Sie mit geltend. Damit bieten wir Ihnen mehr Leistungen an und heben uns somit vom Markt ab.

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TrustFly ist ein Rechtsdienstleistungsunternehmen, das nicht nur beim Amtsgericht Hamburg eingetragen ist, sondern auch mit Vertragsanwälten aus Hamburg zusammenarbeitet. Dadurch bietet sich die Möglichkeit, das ganze Verfahren zugunsten der Fluggäste effektiver zu gestalten und eine enge und effiziente Zusammenarbeit mit unseren Vertragsanwälten zu garantieren.

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